Kurt Cobain - im Club 27

Kurt Donald Cobain wurde am 20. Februar 1967 in Aberdeen, im Staate Washington geboren. Eine schwere Kindheit schuf in ihm einen Schmerz, der sich auch somatisch äußerste und ihn in den Freitod trieb. Noch heute vermuten manche, dass es Mord war, denn wie schon Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jim Morrison vor ihm, starb Cobain mit 27 Jahren. Heute zählt er zu den größten Legenden diesen mehr oder weniger unfreiwilligen Clubs.

Die Grundlagen seiner Depression

Seine Eltern ließen sich scheiden, als er gerade 9 Jahre alt war. Überfordert mit den plötzlichen Veränderungen, wurde er hyperaktiv und wurde, wie viele Kinder dieser Zeit, mit Ritalin behandelt. Eine der Nebenwirkungen dieses Medikamentes ist jedoch Schlaflosigkeit, die vor allem junge Kinder und ihre Eltern überfordert. Dies reizte die Beziehungen zu den neuen Partnern seiner Eltern so stark, dass Cobain fast nur hin und her zog. Als würde dieser Stress noch nicht reichen, sah er als Teenager eine Leiche, ein Junge aus der Nachbarschaft hatte sich erhängt. Zusätzlich brachten sich drei seiner Großonkel um. Mit 18 trat er die Flucht nach vorn an und zog nach Olympia. Seit er 15 war, spielte er Gitarre und in mehreren Bands mit. Mit Novoselić gründete er 1987 Nirvana. Zwei Jahre später traf er seine spätere Frau Courtney Love auf ihrem Konzert. Sie heirateten 1992, als Nirvana gerade auf dem Höhepunkt ihrer Popularität waren. Schließlich war Nevermind mit der Single Smells Like Teen Spirit nur ein Jahr vorher erschienen und hielt sich auf Platz 1 der Albumcharts.

Frühes Ende

Mit dem Erfolg stieg auch Cobains Heroinkonsum, den er vermutlich aufgrund seiner Schmerzen, sowohl psychisch als auch physisch, begann. Es war bekannt, dass er an Magenproblemen litt, die er auch mit Medikamenten behandelte. Anfang März musste die In-Utero-Tour unterbrochen werden, Cobain kam mit einer Überdosis Beruhigungsmittel ins Krankenhaus. Im Anschluss daran ging er in den Entzug im Exodus Recovery Center, aus dem er jedoch am 1. April floh. Eine Woche später fand ein Elektriker seine Leiche in seiner Garage. Mit einer Überdosis Heroin und einer Schrotflinte hatte er sich am 5. April das Leben genommen.