Johnny Cash - der unvergessliche Country Star

Am 26. Februar wurde Johnny R. Cash in Kingsland, Arkansas geboren. Er hat väterlicherseits schottische Vorfahren, die bis zu König Malcolm IV von Schottland zurückreichen. Obwohl seine Mutter ebenfalls nicht gebürtige Amerikanerin ist, war Cash immer voll Mitgefühl für die Ureinwohner der USA und widmete ihnen viele Songs. Seine besondere Stimme zwischen Bass und Bariton und seine kritischen Texte machen ihn zu einem der bedeutendsten Sänger des 20. Jahrhunderts.

Seine Karriere

Der Großteil seiner Karriere wurde 2003 in "Walk the Line" verfilmt. Der Film umfasst die Jahre von 1944, wo die Beziehung zu seinem Vater aufgrund des Todes des älteren Bruders bricht, bis 1968, als June Carter endlich seinen Heiratsantrag annimmt. Im Jahr 1950 ging Cash zur Air Force und wurde zeitweise in Deutschland stationiert. Nach seiner Heimkehr 1954 heiratete er Vivian Liberto, die ihm vier Töchter schenkte. Bereits im Juni 1955 brachte Cash seine erste Sinlge Hey, Porter I Cry, Cry, Cry raus. Seine erste Nummer 1 war I Walk The Line im Mai 1956. Im selben Jahr traf er seinen Kinderschwarm June Carter, ebenfalls Country-Sängerin, erstmals persönlich.

Ende der 50er war Cash ständig auf Tour und begann, neben starkem Alkoholkonsum, Tabletten zu nehmen, unter anderem Benzedrin.

Die Wende in seinem Leben

Seit 1961 begleitete June Cash auf seinen Touren und obwohl beide noch mit anderen verheiratet waren, verliebten sie sich, kamen aber nicht zusammen. Sechs Jahre später war er körperlich am Ende, geschieden und bereit zu sterben. Doch Cash dachte, dass nur Gott entscheiden dürfte, wann er geht. Nüchtern gab er 1968 das berühmte Konzert im Folsom State Prison Kalifornien. Nur kurze Zeit später heirateten er und June und blieben bis zu ihrem Tod am 15. Mai 2003 glücklich zusammen. Johnny Cash folgte seiner Frau nur vier Monate später.